Fernando Sabino:
(12. Oktober 1923 – 11. Oktober 2004) war ein brasilianischer Schriftsteller und Journalist.
Sabino wurde in Belo Horizonte, Minas Gerais, geboren und lebte dort bis zu seinem zwanzigsten Lebensjahr, bevor er nach Rio de Janeiro zog. Er schrieb fünfzig Bücher sowie unzählige Kurzgeschichten und Essays. Sein erstes Buch erschien 1941, als er erst achtzehn Jahre alt war. Mit seinem 1956 erschienenen Roman „Eine Zeit zum Treffen“, der die Geschichte dreier Freunde in Belo Horizonte erzählt, erlangte Sabino nationalen und internationalen Ruhm. Das Buch war von Sabinos eigener Lebensgeschichte inspiriert. Auch mit den Filmen „Der große Wahnsinnige“ und „Der nackte Mann“ feierte Sabino kommerzielle Erfolge. Freundschaft war einer der wichtigsten Aspekte in Sabinos Leben. Zu seinem Freundeskreis zählten Hélio Pellegrino, Otto Lara Resende, Paulo Mendes Campos, Rubem Braga, Clarice Lispector, Vinicius de Moraes, Carlos Drummond de Andrade, Mário de Andrade und Manuel Bandeira. In den letzten zehn Jahren seines Lebens mied Sabino die Öffentlichkeit. Viele seiner engen Freunde waren bereits verstorben. Zwei Jahre vor seinem Tod wurde bei Sabino Krebs diagnostiziert. Nach langer Krankheit starb er in seinem Haus in Rio de Janeiro, einen Tag vor seinem 81. Geburtstag.

„Am Ende wird alles gut – und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“

Viele Leute schreiben dieses Zitat John Lennon zu, aber es gibt keinen konkreten Hinweis darauf, dass er es jemals gesagt oder geschrieben hat. Es ist eines von vielen Zitaten, die fälschlicherweise Prominenten zugeschrieben werden. Andere Kandidaten: Mit diesem Zitat sind mehrere andere Namen verbunden, darunter: Fernando Sabino: Ein brasilianischer Schriftsteller. Die früheste Erwähnung dieses Zitats findet sich in seinem 1988 erschienenen Buch „O tabuleiro de damas“ (Das Schachbrett). Der portugiesische Originaltext lautet: „No fim, tudo dá certo. Se não deu, ainda não chegou ao fim.“
Paulo Coelho: Auch ein brasilianischer Schriftsteller, bekannt für „Der Alchemist“. Das Zitat wird manchmal ihm zugeschrieben, wahrscheinlicher ist jedoch, dass er es von Sabino oder einer anderen Quelle übernommen hat. Anonym: Viele Leute glauben, dass das Zitat eine Volksweisheit ist und keinen bestimmten Autor hat. Fazit: Auch wenn wir den genauen Ursprung dieses Zitats wahrscheinlich nie genau erfahren werden, bleibt die Botschaft der Hoffnung und Widerstandsfähigkeit kraftvoll und inspirierend. Es ist eine Erinnerung daran, dass es auch in den dunkelsten Zeiten immer ein Licht am Ende des Tunnels gibt.