Karl Popper

Karl Raimund Popper:

(Wien, 28. Juli 1902 – London, 17. September 1994).
Österreichisch-britischer Philosoph, der weithin als einer der größten Wissenschaftsphilosophen des 20. Jahrhunderts gilt.

Karl Popper. Foto: wikipedia.org

Wer’s nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er’s klar sagen kann.

Foto von proartspb

Der Wert eines Dialogs hängt vor allem von der Vielfalt der konkurrierenden Meinungen ab.

Foto von Beth Macdonald

Unsere Einstellung der Zukunft gegenüber muß sein: Wir sind jetzt verantwortlich für das, was in der Zukunft geschieht.

Foto: Sapan Patel. 
Bedeutung:
Der Satz formuliert Poppers Grundgedanken einer aktiven, zukunftsoffenen Ethik:               Die Zukunft ist nicht vorherbestimmt (Popper lehnte jeden Historizismus – also die Idee zwingender „Geschichtsgesetze” – entschieden ab), sondern wird durch das, was wir ‘heute’ tun oder unterlassen, mitgestaltet. Verantwortung bezieht sich daher nicht auf etwas, das erst in der Zukunft entsteht, sondern auf die gegenwärtigen Entscheidungen, deren Folgen die Zukunft prägen. Es ist damit eine Aufforderung zu Handlungsverantwortung im Jetzt statt zu passivem Abwarten oder fatalistischem Zukunftsdenken.
                                          Das passt zu Poppers sonstigem Werk:                                                        Er betonte etwa, dass wir “keine Propheten sein, sondern Schöpfer unseres Geschicks werden” sollten, und dass die Zukunft von uns selbst abhänge, nicht von einer “historischen Notwendigkeit” – ein zentrales Motiv seiner geschichtsphilosophischen Kritik (u. a. in “Das Elend des Historizismus” und “Die offene Gesellschaft und ihre Feinde”).
Ursprung:
Die genaue Primärquelle (Buch, Vortrag oder Interview) lässt sich über die gängigen Zitatportale nicht eindeutig belegen – sie geben durchweg nur “Karl Popper” ohne Werkangabe an. Thematisch und stilistisch fügt sich der Satz gut in Poppers spätere, stärker essayistisch-öffentliche Äußerungen zu Zukunftsverantwortung und Fortschritt ein (etwa in Interviews und Vorträgen der 1980er/90er Jahre, z. B. im Umfeld von “Alles Leben ist Problemlösen” oder “Auf der Suche nach einer besseren Welt”). 

Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.

Foto: Ben Kerckx

Wir müssen für Freiheit planen und nicht nur für Sicherheit, schon allein deshalb, weil nur Freiheit Sicherheit gewährleisten kann.

Foto von Balu Gáspár

Wahre Unwissenheit ist nicht das Fehlen von Wissen, sondern die Weigerung, es zu erwerben.

Foto: sickfiction

 

 

 

 

 

Door Pieter

Mensenmens, zoon, echtgenoot, vader, opa. Spiritueel, echter niet religieus. Ik hou van golf, wandelen, lezen en de natuur in veel opzichten. Onderzoeker, nieuwsgierig, geen fan van de mainstream media (MSM).

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