Ernst Ferstl

Ernst Ferstl:

Österreichischer Lehrer und Schriftsteller, geboren am 19. Februar 1955 in Neunkirchen, Niederösterreich. Er ist vor allem als Aphorismendichter bekannt und hat Tausende kurzer, prägnanter Betrachtungen über das Leben verfasst.

Einige wichtige Fakten über ihn:

– Hintergrund:
Er wuchs als eines von sieben Geschwistern auf einem Bauernhof in Niederösterreich auf und besuchte die Grundschule in Zöbern, das Gymnasium in Aspang und anschließend das Realgymnasium in Wiener Neustadt. Er absolvierte eine Ausbildung zum Lehrer (Deutsch, Geografie und Wirtschaft) in Wien und unterrichtete an einem Gymnasium in Krumbach.

– Schreiben:
Er ist ein äußerst produktiver Autor von Kurzformtexten – seine Sammlung umfasst über 2.600 Aphorismen und 250 Gedichte. Er schreibt außerdem Haikus, Liebesgedichte und kurze Reflexionstexte. Zu seinen bekanntesten Werken/Serien gehören „Wegweiser“, „Durchblick“ und „Zurufe“.

– Stil/Philosophie:
In seinen eigenen Worten zu Aphorismen beschrieb er den Versuch, seine Eindrücke kurz und prägnant, geistreich und humorvoll, klar und verständlich, poetisch und philosophisch auszudrücken.

– Privatleben:
Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

– Gemeinschaftsprojekt:
Im April 2014 initiierte er gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus Krumbach einen „Gedankenweg“ – einen Wander- und Radweg, der ein Museumsdorf mit dem nahegelegenen Kurort Bad Schönau verbindet.

Er hat zahlreiche Aphorismen- und Gedichtbände (z. B. „Punktgenau“, „Andenken“, „Denkwege“) veröffentlicht, vorwiegend in deutscher Sprache, und ist außerhalb deutschsprachiger Literaturkreise eher unbekannt, gilt aber als anerkannte Größe der österreichischen Aphorismentradition.

Ernst Ferstl. Foto: de.wikipedia.org

Wer im rechten Moment schweigen kann, kann von Glück reden.

Bild: Peter van Geest AI.   Bedeutung 🤫:
Das Zitat erinnert uns daran, dass Worte Macht haben – sowohl positive als auch negative. Es gibt Situationen, in denen Schweigen die klügere, friedlichere und letztendlich glücklichere Wahl ist.
‘In welchen Momenten ist Schweigen Gold wert?’
– In Konflikten:
Wenn die Gemüter erhitzt sind und Worte nur noch Öl ins Feuer gießen würden, kann Schweigen eine weitere Eskalation verhindern. Es gibt Raum zum Abkühlen und Nachdenken.
– Aus Respekt:
Wenn jemand trauert oder einfach nur zuhören möchte, ist Schweigen ein Zeichen von Mitgefühl und Respekt. Es zeigt, dass wir für den anderen da sind, ohne ihn mit Ratschlägen oder Floskeln zu überhäufen.
– Um Missverständnisse zu vermeiden:
Manchmal ist es besser, nichts zu sagen, wenn man sich nicht sicher ist, wie die eigenen Worte ankommen könnten. Ein unbedachtes Wort kann verletzen oder falsch interpretiert werden.
– Zum Selbstschutz:
In manchen Situationen ist es klüger, die eigenen Gedanken und Gefühle für sich zu behalten, um sich nicht angreifbar zu machen.
Warum “von Glück reden”?
Das Schweigen im rechten Moment kann uns vor viel Ärger, Reue und Schmerz bewahren. Es kann Beziehungen schützen, Konflikte lösen und uns inneren Frieden schenken. In diesem Sinne ist es ein wahres Glück, die Fähigkeit zu besitzen, zur richtigen Zeit den Mund zu halten.
Autor und Herkunft:
Das Zitat stammt vom österreichischen Lehrer und Schriftsteller Ernst Ferstl. Es ist ein Aphorismus, der auf den ersten Blick paradox klingen mag, aber bei genauerer Betrachtung eine tiefe Lebensweisheit offenbart.
Ernst Ferstl ist bekannt für seine pointierten und nachdenklichen Aphorismen. Seine Werke befassen sich oft mit menschlichen Beziehungen, Lebensweisheiten und der Natur. Dieses Zitat ist ein typisches Beispiel für seinen Stil, der komplexe Wahrheiten in einfache, einprägsame Worte kleidet.

 

 

 

Door Pieter

Mensenmens, zoon, echtgenoot, vader, opa. Spiritueel, echter niet religieus. Ik hou van golf, wandelen, lezen en de natuur in veel opzichten. Onderzoeker, nieuwsgierig, geen fan van de mainstream media (MSM).

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