Adriaan van Dis

Adriaan van Dis:

(Bergen (NH), 16. Dezember 1946).
Niederländischer Romanautor und Essayist. Im Jahr 2015 erhielt er den Constantijn-Huygens-Preis für sein Gesamtwerk und den Libris-Literaturpreis für seinen autobiografischen Roman Ik kom terug. Sein ebenfalls autobiografischer Roman Indische duinen wurde 1995 mit der Goldenen Eule ausgezeichnet. Für den Roman Naar zachtheid en een warm omhelzen (Zu Sanftheit und einer warmen Umarmung) erhielt er 2024 den NS Publieksprijs.

Adriaan van Dis (2016). Foto: wikipedia.org

Mit etwas Glück lässt Sie ein gutes Buch die Welt mit anderen Augen sehen.

Foto: Kourosh Qaffari.

Mein Vater lächelte geheimnisvoll: „Eine gute Geschichte hat ein Ende, das man selbst träumen kann.

Bild: Selline Selline – AI

Freiheit ist eine Lüge wert.

Bild: Peter van Geest AI. Bedeutung:
„Freiheit ist eine Lüge wert“ ist ein paradoxer, aphoristischer Einzeiler. Eine plausible Interpretation hat drei Ebenen:
– Freiheit erfordert manchmal Selbsttäuschung:
Um sich frei zu fühlen – von Erwartungen, Pflichten, der Vergangenheit, einer Beziehung – muss man manchmal eine Illusion aufrechterhalten, sich selbst oder andere belügen.
– Freiheit ist selbst eine Art Konstrukt:
Sie ist vielleicht keine absolute Gegebenheit, sondern eine Geschichte, die wir uns erzählen, um das Leben erträglich oder sinnvoll zu gestalten. Diese „Lüge“ ist es wert, denn das Gefühl von Freiheit, das sie uns schenkt, ist kostbar genug, um daran festzuhalten, selbst wenn es illusorisch ist.
– Die Lüge als Preis der Freiheit:
Manchmal muss man lügen – der Welt, Konventionen, einem System –, um seine Freiheit zu erlangen oder zu bewahren. Die Lüge ist dann der Preis, und dieser Preis ist es wert. Diese Ambivalenz, in der Freiheit und Lügen sich sowohl widersprechen als auch gegenseitig ermöglichen, entspricht dem Typus paradoxer Sätze, mit denen Van Dis häufig spielt (vgl. seine Aussage: „Milde ist eine Lüge. Sie ist ein Weg, seinen Zorn zu verbergen.“).
Ursprung:
Trotz intensiver Recherche – im DBNL-Archiv, auf der Website des Verlags Atlas Contact und im Podcast „Van Dis Ongefilterd“ – konnte ich keinen konkreten Quelltext finden: weder Titel, Jahr noch Interview, in dem der Satz wörtlich vorkommt. Die Aussage kursiert lediglich auf Zitatseiten ohne Quellenangabe. Dies deutet darauf hin, dass sie wahrscheinlich aus einer mündlichen Quelle stammt (Fernsehauftritt, Vortrag, Interview), die nicht digitalisiert oder recherchierbar ist.
Ich habe Van Dis – Atlas Contact um Informationen gebeten; sobald weitere Informationen vorliegen, werden diese ergänzt.
Autor:
Adriaan van Dis (geb. 1946), niederländischer Schriftsteller, Journalist und Fernsehmoderator – bekannt unter anderem für “Nathan Sid”, „Indische duinen“ und „Tikkop“. Die Autorschaft wird ihm auf verschiedenen Zitatseiten einheitlich zugeschrieben, auch ohne Bestätigung durch eine Primärquelle.

Door Pieter

Mensenmens, zoon, echtgenoot, vader, opa. Spiritueel, echter niet religieus. Ik hou van golf, wandelen, lezen en de natuur in veel opzichten. Onderzoeker, nieuwsgierig, geen fan van de mainstream media (MSM).

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