Virginia Woolf

Virginia Woolf:

(South Kensington (London), 25. Januar 1882 – Lewes (Sussex), 28. März 1941).
Britische Schriftstellerin und Feministin. Sie war Gründungsmitglied der Bloomsbury-Gruppe und wurde in der Zwischenkriegszeit zu einer wichtigen Figur im literarischen Leben Londons.

Foto: wikipedia.org

Alle Monate sind grobe Experimente, aus denen dann der perfekte September entsteht.

Foto: Arek Socha. 💡 Bedeutung📌:
Das Sprichwort bedeutet, dass der September als der perfekte Monat gilt, als wären alle anderen Monate lediglich Prüfungen gewesen, die schließlich zum September führten.
Mögliche Interpretationen:
– 🌿 „September als Balance“:
Nicht mehr die volle Sommerhitze, noch nicht die Kälte des Winters.
– 🍂 Übergang und Reife:
Der September symbolisiert oft Erwachsenwerden, Ernte, Besinnung und sanfte Schönheit.
– 🧪 Metapher des Experiments:
Die vorherigen Monate sind „holprige Prüfungen“ – unvollkommen, suchend –, während der September das erfolgreiche Ergebnis darstellt.
– ✨ Poetische Würdigung des Herbstes: Woolf betont die besondere Atmosphäre, Klarheit und Ruhe des Septembers.
Kurz gesagt:
Das Zitat drückt aus, dass der September der schönste und vollkommenste Höhepunkt des Jahres ist – als ob die Natur alle vorhergehenden Monate benötigt hätte, um diesen einen perfekten Monat zu erschaffen.                                                                                🌍 Herkunft:
– Das Zitat wird üblicherweise Virginia Woolf zugeschrieben.
– Es stammt aus ihren Tagebüchern/literarischen Notizen oder steht mit ihnen in Verbindung, die später in Sammlungen wie „A Writer’s Diary“ oder „The Diary of Virginia Woolf“ veröffentlicht wurden.
– Es handelt sich daher nicht um ein altes Sprichwort, sondern um eine literarische Aussage.
✍️ Autorin:
– Virginia Woolf
– Britische Schriftstellerin, Essayistin und Vertreterin der Moderne
– Lebte von 1882 bis 1941
– Bekannt unter anderem für „Mrs. Dalloway“, „Zum Leuchtturm“ und „Ein Zimmer für sich allein“

Man kann keinen Frieden finden, wenn man dem Leben ausweicht.

Foto: Beth Hope

Um Freiheit zu genießen, müssen wir uns selbst kontrollieren.

Foto: Jordi Zamora

Ein perfekter Septembermorgen, an dem nach einer Nacht voller Sturm und Donner jeder Schatten scharf und jede Farbe leuchtend ist.

Foto: brilandsupperclub. Bedeutung:
Woolf verwendet dieses Bild als Vergleich und nicht als bloße Naturbeobachtung. Sie hatte zuvor über Autoren psychologisch tiefgründiger, bisweilen schwer zugänglicher Werke gesprochen (etwa Dostojewski oder Proust mit seinem Guermantes-Zyklus) und beschreibt nun die Erleichterung, sich der geistreichen, klaren Satire von Thomas Love Peacock zuzuwenden: Es fühlt sich an wie jener reine, konturenscharfe Morgen nach einem Sturm – plötzlich ist alles klar, übersichtlich und lebendig, statt verworren und vieldeutig. „Sturm und Donner“ stehen dabei für die Schwere psychologischer Erzählkunst, während der Morgen mit seinen „scharfen Schatten“ und „leuchtenden Farben“ die Klarheit der Satire symbolisiert.
Herkunft:
Aus Woolfs Essay „The Satirists and Fantastics“ – einem Teil ihrer umfangreicheren Abhandlung „Phases of Fiction“, die in der posthumen Sammlung „Granite and Rainbow“ (London, 1958) enthalten ist. Der Text erschien ursprünglich in Fortsetzungen in der Zeitschrift „The Bookman“ (Ausgaben vom April, Mai und Juni 1929).
Autorin: Virginia Woolf.

 

 

 

 

Door Pieter

Mensenmens, zoon, echtgenoot, vader, opa. Spiritueel, echter niet religieus. Ik hou van golf, wandelen, lezen en de natuur in veel opzichten. Onderzoeker, nieuwsgierig, geen fan van de mainstream media (MSM).

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