Blaise Pascal

Blaise Pascal:

(* 19. Juni 1623 in Clermont-Ferrand; † 19. August 1662 in Paris).
französischer Mathematiker, Physiker, Literat, Erfinder und christlicher Philosoph.

Blaise Pascel – Gemälde entstanten 1691 – wikipedia.org

Ich habe diesen Brief nur länger gemacht, weil ich keine Zeit hatte, ihn kürzer zu machen.

Foto: Andrys Stienstra

Widerspruch ist kein Zeichen von Falschheit und Ungereimtheit ist kein Zeichen von Wahrheit

Foto: Gerd Altmann

Wir suchen die Wahrheit und finden nur Ungewissheit.

Foto: nostalgisamerica

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean des Witzes.

Foto: Cesar Couto

Wahrheit diesseits der Pyrenäen, Irrtum jenseits.

Foto: armennang- Franse Pyreneeën

Nichts gibt mehr Sicherheit als die Wahrheit, nichts gibt mehr Ruhe als die aufrichtige Suche nach der Wahrheit.

Bild: Peter van Geest AI. Bedeutung: Die Wahrheit gibt Stabilität, und die aufrichtige Suche nach ihr bringt inneren Frieden – eine Idee, die mit religiösen und philosophischen Überzeugungen über die Bedeutung von Ehrlichkeit, Bescheidenheit und dem Streben nach Einsicht übereinstimmt.

Alle Probleme der Menschheit haben ihren Ursprung in einer einzigen Ursache: unserer Unfähigkeit, ruhig in einem Raum zu bleiben.

Bild: Peter van Geest AI. Bedeutung: Pascal argumentiert, dass die menschliche Rastlosigkeit kein zufälliges Phänomen ist, sondern eine tiefe Flucht vor einer unbequemen Wahrheit. Wir wollen glücklich und unsterblich sein, doch das ist unmöglich, und wir tun uns schwer, es zu akzeptieren. Der Mensch sucht daher eifrig nach Ablenkung. Das Problem ist, dass diese Ablenkung immer nur vorübergehend ist – sie ist nichts weiter als die Illusion von Glück. Auf den ersten Blick scheint die Aussage anzudeuten, dass die Menschen einfach zu beschäftigt und zu rastlos sind. Doch Pascal geht tiefer: Die wahre Ursache liegt darin, „dass wir aufgrund unserer schwachen und sterblichen Natur von Natur aus unglücklich sind, ja sogar so elend, dass uns, wenn wir genauer darüber nachdenken, nichts trösten kann.“ Daher verausgaben sich die Menschen, indem sie versuchen, Ablenkung im Spiel, in sozialen Kontakten, in Kriegen oder in hohen Positionen zu finden. Rastlosigkeit ist daher keine Ursache, sondern eine Folge – eine Flucht vor dem Bewusstsein unserer eigenen Endlichkeit. Solange wir beschäftigt sind, müssen wir uns nicht damit auseinandersetzen. Damit beschreibt Pascal ein uns allen vertrautes Paradoxon: Drinnen angekommen, zieht es uns nach draußen; draußen sehnen wir uns nach der Rückkehr. Diese Rastlosigkeit liegt in unserer Natur – sie ist nicht dem Zimmer oder der Einrichtung geschuldet, sondern uns selbst, der menschlichen Natur. Der französische Originaltext lautet: „tout le malheur des hommes vient de ne savoir pas se tenir en repos dans une chambre“ und stammt aus den „Pensées“ (Gedanken), die um 1654 entstanden. Das Werk wurde jedoch erst acht Jahre nach Pascals Tod, 1670, veröffentlicht. Der vollständige Text lautet: „Als ich über all die Unruhe der Menschen und die Sorgen und Gefahren nachdachte, denen sie sich aussetzen, erkannte ich, dass alles Elend der Menschen einen einzigen Grund hat: Sie können nicht einen Augenblick ruhig in einem Zimmer sitzen.“ Autor: Dieses Zitat stammt von Blaise Pascal (1623–1662), dem französischen Mathematiker, Physiker, Erfinder und Philosophen. Er war einer der ersten Denker, der sich mit Langeweile und Ablenkung auseinandersetzte, und lieferte in seinem Werk eine scharfsinnige Analyse der menschlichen Existenz. Pascal legte den Grundstein für Wahrscheinlichkeitsrechnungen, schuf die Basis für die Integraltheorie und entdeckte das nach ihm benannte Pascalsche Gesetz. Aufgrund eines bemerkenswerten Traums, den er im Alter von 31 Jahren hatte, änderten sich seine intellektuellen Interessen: Er gab seine wissenschaftlichen Bestrebungen auf und wandte sich der Theologie und Philosophie zu. Sein bekanntestes Werk sind die „Gedanken“, die acht Jahre nach seinem Tod veröffentlicht wurden.

 

 

 

Door Pieter

Mensenmens, zoon, echtgenoot, vader, opa. Spiritueel, echter niet religieus. Ik hou van golf, wandelen, lezen en de natuur in veel opzichten. Onderzoeker, nieuwsgierig, geen fan van de mainstream media (MSM).

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