Thomas Mann

Paul Thomas Mann:

(Lübeck, 6. Juni 1875 – Zürich, 12. August 1955)

Gilt als einer der größten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Romane Buddenbrooks und Der Zauberberg sowie die Novelle Der Tod in Venedig. Sein Werk wurde stark von Goethe, Nietzsche und Schopenhauer beeinflusst. 1929 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Er floh 1936 vor dem deutschen Nazi-Regime in die Schweiz, auch weil seine Frau Katia Mann jüdische Eltern hatte. Von 1939 bis 1952 lebte er in den USA, wo er zu einem wichtigen Vertreter des Kampfes gegen den Faschismus wurde, und dann erneut bis zu seinem Tod in der Schweiz.

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Aug im Aug mit Fanatismus selbst ist ei ne Freiheit, die aus lauter Güte und humaner Skepsis nicht mehr an sich selbst glaubt, verloren.

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Die Freiheit existiert, und auch der Wille existiert; aber die Willensfreiheit existiert nicht, denn Wille, der sich auf seine Freiheit richtet, stoßt ins Leere.

Foto: Abhishek Koli.   🧠 Bedeutung 📌:
> „Freiheit existiert, und der Wille existiert auch; aber die Freiheit des Willens existiert nicht…“
Dies unterscheidet zwischen drei Dingen:
1. Freiheit existiert 🕊️
Es gibt Freiheit im praktischen oder politischen Sinne:
Man kann frei handeln, sprechen, sich bewegen und Entscheidungen treffen.
2. Der Wille existiert 💭
Menschen haben Wünsche, Motive, Neigungen, Entscheidungen: kurzum, einen Willen.
3. Aber „freier Wille“ existiert nicht ⚖️
Dieser Idee zufolge ist dein Wille selbst nicht frei. Du kannst tun, was du willst, aber du wählst nicht völlig frei, was du willst. Dein Wille wird von Charakter, Veranlagung, Umständen, Motiven, Vergangenheit, Natur usw. geprägt.
Das deckt sich weitgehend mit Schopenhauers berühmtem Ausspruch:
> „Der Mensch kann tun, was er will; aber er kann nicht wollen, was er will.“
🔍 „Ein Wille, der nach seiner eigenen Freiheit strebt …“
Der zweite Teil:
> „… denn ein Wille, der nach seiner eigenen Freiheit strebt, strebt nach dem Unbekannten.“
bedeutet ungefähr:
Ein Wille ist immer auf etwas gerichtet: ein Ziel, ein Objekt, ein Verlangen.
– Wenn der Wille aber „seine eigene Freiheit“ will, versucht er, sich von allen Motiven und Ursachen zu lösen.
– Dann bleibt nichts Konkretes übrig, wonach er streben könnte.
– Ein vollkommen „freier“ Wille wäre ein Wille ohne Grundlage, ohne Motiv, ohne Richtung – und das ist beinahe ein Widerspruch.
Anders ausgedrückt: Ein Wille, der absolut frei sein will, will eigentlich etwas Unbestimmtes oder Unfassbares.
📚 Ursprung und Autor: ✅ Thomas Mann?
Diese Formulierung wird häufig mit Thomas Mann in Verbindung gebracht. Im Deutschen kursiert sie etwa so:
> „Freiheit existiert, und der Wille existiert auch; aber die Freiheit des Willens existiert nicht…“
Die genaue niederländische Übersetzung kann je nach Quelle variieren.
📖 Schopenhauer als Quelle:
Die Idee selbst stammt jedoch aus Arthur Schopenhauers Philosophie, insbesondere aus:
Über die Freiheit des menschlichen Willens – 1839
🎯 In einem Satz:
Das Sprichwort bedeutet, dass menschliche Freiheit auf der Ebene des Handelns real sein kann, der tiefere Wille selbst aber – nach Schopenhauer und in Thomas Manns literarischer Formulierung – nicht frei ist.

Das Glück kommt zu denen, die es erwarten. Nur müssen sie die Tür auch offer halten.

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Es ist schwer, es zugleich der Wahrheit und den Leuten recht zu machen.

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Prägen Sie sich ein, daß Toleranz zum Verbrechen wird, wenn sie dem Bösen gilt.

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Door Pieter

Mensenmens, zoon, echtgenoot, vader, opa. Spiritueel, echter niet religieus. Ik hou van golf, wandelen, lezen en de natuur in veel opzichten. Onderzoeker, nieuwsgierig, geen fan van de mainstream media (MSM).

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