Sophie Scholl

Sophia Magdalena Scholl:

(Sophie) Scholl (Forchtenberg, 9. Mai 1921 – München-Stadelheim, 22. Februar 1943).
Deutsche Studentin und Widerstandskämpferin im Zweiten Weltkrieg.

Sophie Scholl (1943 ) – Foto (Gestapo) – wikipedia.org

Einer musste ja schließlich damit anfangen. Was wir sagten und schrieben, denken ja so viele. Nur wagen sie nicht, es auszusprechen.

Foto: Egor Myznik. Bedeutung: Das Zitat lässt sich in zwei eng zusammenhängende Aussagen aufteilen: Zunächst: „Einer musste ja schließlich damit anfangen.” – dies ist Sophies Rechtfertigung ihres eigenen Widerstands gegen das NS-Regime. Sie empfand ihr Handeln nicht als Heldentat, sondern als moralische Notwendigkeit: Wenn niemand anfängt, ändert sich nichts. Es ist ein Ausdruck von Zivilcourage ohne Selbstüberhöhung. Der zweite Teil „Was wir sagten und schrieben, denken ja so viele. Nur wagen sie nicht, es auszusprechen.” – zeigt ihre Überzeugung, dass der stille Widerstand im Inneren vieler Menschen existierte, aber aus Angst vor Konsequenzen unausgesprochen blieb. Die Weiße Rose sah sich als die Stimme dieser schweigenden Mehrheit. Zusammen drücken beide Sätze eine zeitlose Wahrheit aus: Zivilcourage bedeutet, das auszusprechen, was viele denken, aber zu sagen sich nicht trauen – und den ersten Schritt zu wagen, auch wenn man damit allein steht. Ursprung: Das Zitat stammt aus einem Brief, den Sophie Scholl am 17. Februar 1943 an ihre Freundin Lisa schrieb. Das ist bemerkenswert, denn dieser Brief wurde am selben Tag oder kurz vor ihrer Verhaftung verfasst – am 18. Februar 1943 wurde sie zusammen mit ihrem Bruder Hans beim Verteilen von Flugblättern der “Weißen Rose” an der Münchner Universität verhaftet. Wenige Tage später, am 22. Februar 1943, wurde sie hingerichtet.

Steh zu den Dingen, an die du glaubst. Auch, wenn du alleine dort stehst.

Foto von kamera-expresse

Door Pieter

Mensenmens, zoon, echtgenoot, vader, opa. Spiritueel, echter niet religieus. Ik hou van golf, wandelen, lezen en de natuur in veel opzichten. Onderzoeker, nieuwsgierig, geen fan van de mainstream media (MSM).

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