(2. März 1820 – 19. Februar 1887).
Besser bekannt unter seinem Pseudonym Multatuli (von lateinisch multa tulī, „ich habe viel gelitten“), war ein niederländischer Schriftsteller, der vor allem für seinen satirischen Roman Max Havelaar (1860) bekannt ist, in dem er die Missstände des Kolonialismus in Niederländisch-Ostindien (dem heutigen Indonesien) anprangert. Er gilt als einer der größten niederländischen Schriftsteller.
Eduard Douwes Dekker, Multatuli, 1864
Vom Mond aus gesehen, sind wir alle gleich groß.
Foto: Kei Shooting
Die verfassungsmäßige Freiheit ist eine gute Sache, aber sie ist es nicht wert, sie einem Volk zu geben, das sich selbst dort einschränkt, wo sie nicht gebraucht wird. Was spielt es für eine Rolle, ob der Käfig des Vogels geöffnet ist, ob das arme Tier dumm genug war, sich die Flugfedern auszureißen, oder ob es keine Lust zum Fliegen hat?
Foto: G.C.
Die Physik lehrt die Wahrheit; denn Falschheit ist demjenigen ein Gräuel, der täglich im Tempel der Natur verweilt, wo alles wahr ist und Unwahrheit unmöglich ist.
Foto: Mr.Clean
Der Mensch muss schon von einer gewissgradigen Beschränktheit sein, um Patriot sein zu können.
Foto: Frank Eiffert. Bedeutung: Die Aussage spiegelt Skepsis gegenüber Nationenbildung und Gruppendenken wider.
Das Wort, Freiheit, ist ein Klang, nicht mehr als ein Klang, hinter dem wahre oder falsche Begeisterung Ausrufezeichen setzt, aber das der Denker mit einem vorsichtigen Komma ändert.
Bild: Peter van Geest AI. Bedeutung:Freiheit: Das Zitat reflektiert über die Bedeutung des Wortes „Freiheit”. Es betont, dass Freiheit mehr ist als nur eine emotionale oder enthusiastische Reaktion; sie erfordert auch eine sorgfältige und durchdachte Herangehensweise. Herkunft: Multatulis Werke sind oft von seiner kritischen Sicht auf die Gesellschaft und die menschliche Natur durchdrungen. Er nutzte seinen Schreibstil, um wichtige gesellschaftliche Themen anzusprechen und die Leser zu ermutigen, tiefgründig über komplexe Konzepte wie Freiheit nachzudenken. Autor:Multatuli, Pseudonym von Eduard Douwes Dekker, einem einflussreichen niederländischen Schriftsteller und Sozialkritiker des 19. Jahrhunderts. Er ist vor allem für seinen Roman „Max Havelaar” bekannt, in dem er die sozialen Ungleichheiten seiner Zeit anprangerte.
Unsterblichkeit ohne Ewigkeit ist wie ein Seil mit nur einem Ende.
Foto: Robert Zunikoff. Bedeutung: Philosophische Reflexion: Multatulis Aussage verdeutlicht das Paradoxon der Unsterblichkeit ohne ewige Perspektive und fordert uns auf, über den Wert und Sinn unserer Existenz nachzudenken. Ursprung: Provenienz: Diese Aussage lässt sich auf Multatulis Werk zurückführen, in dem er häufig tiefergehende Fragen zu Leben, Tod und der menschlichen Existenz erforscht. Schlussfolgerung: Multatulis Aussage ist nach wie vor relevant und regt zum Nachdenken über die Konzepte von Unsterblichkeit und Ewigkeit im Kontext unseres Lebens an. Autor: Multatuli: Der Autor ist der niederländische Schriftsteller und Denker Multatuli, dessen bürgerlicher Name Eduard Douwes Dekker lautete. Über Multatuli: Er war eine einflussreiche Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts und ist bekannt für seine kritische und oft satirische Sicht auf die Gesellschaft, insbesondere in seinem Werk „Max Havelaar“.
Vielleicht ist nichts ganz wahr, nicht einmal das.
Foto: Alex Shute. Bedeutung:Interpretation: Die Aussage „Vielleicht ist nichts absolut wahr, nicht einmal dies“ spielt mit der Relativität von Wahrheiten und Perspektiven. Sie legt nahe, dass selbst die vermeintlich unumstößlichen Wahrheiten nicht absolut sind und Zweifeln und Interpretationen unterliegen. Philosophische Implikation: Sie wirft Fragen nach dem Wesen von Wissen, Wahrheit und der Subjektivität menschlicher Erfahrung auf. Ursprung: Autorschaft: Diese Aussage wird häufig dem niederländischen Schriftsteller und Kritiker Multatuli, Pseudonym von Eduard Douwes Dekker, zugeschrieben. Kontext: Multatuli war eine einflussreiche Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts, bekannt für seine Kritik an der niederländischen Kolonialpolitik und der sozialen Ungleichheit. Sein Werk „Max Havelaar“ ist ein Klassiker, der diese Themen behandelt. Über Multatuli: Leben: Multatuli wurde 1820 geboren und starb 1887. Er war ein leidenschaftlicher Verfechter sozialer Gerechtigkeit. Stil: Sein Schreibstil war oft provokativ und herausfordernd, mit einem starken Fokus auf ethische und soziale Fragen. Schlussfolgerung: Die Aussage regt zum Nachdenken darüber an, was wir für wahr halten und wie sich unsere Überzeugungen verändern können. Es ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Tiefe von Multatulis Denken und seinen Einfluss auf Literatur und Gesellschaft.
Door Pieter
Mensenmens, zoon, echtgenoot, vader, opa.
Spiritueel, echter niet religieus.
Ik hou van golf, wandelen, lezen en de natuur in veel opzichten.
Onderzoeker, nieuwsgierig, geen fan van de mainstream media (MSM).