(Kesswil, 26. Juli 1875 – Küsnacht, 6. Juni 1961).
Schweizer Psychiater und Psychologe.
Er war der Begründer der analytischen Psychologie.
Carl Jung. Foto: wikipedia.org
Es liegt durchaus im Rahmen des Möglichen, dass ein Mensch das Böse in seiner Natur erkennt, aber es ist eine seltene und erschütternde Erfahrung für ihn, in das Gesicht des absolut Bösen zu blicken.
Foto: Nikola Johnny Mirkovic
Jeder kann es sich leisten, ein Lächeln zu verschenken.
Foto von Mehran Hadad
Ohne dieses Spiel mit der Fantasie ist noch kein kreatives Werk entstanden. Die Schulden, die wir dem Spiel der Imagination schulden, sind unberechenbar.
Foto von RF._.studio
Man kann die Wunden anderer nur heilen, wenn man selber welche hat.
Foto von Mohamed Nohassi
Einen Menschen mit seinem Schatten zu konfrontieren heißt, ihm sein Licht zu zeigen.
Foto von Matteo Vistocco
Kinder werden durch das erzogen, was der Erwachsene ist, nicht durch das, was er schwätzt.
Foto:Juliane Liebermann. 📌 Bedeutung: Kinder lernen vor allem durch Beispiele, nicht nur durch Worte. Authentizität und Konsequenz der Erwachsenen sind für die Erziehung von entscheidender Bedeutung. Implizites Lernen (Nachahmung, Atmosphäre, Einstellung) überwiegt oft den expliziten Unterricht. 🧩 Herkunft und Autor: Zuschreibung: meist Carl Gustav Jung (1875–1961) zugeschrieben. Voraussichtliche Originalsprache: Deutsch. Oft zitierte deutsche Form: „Kinder werden durch das erzogen, was der Erwachsene ist, nicht durch das, was er sagt.“ Es kursieren Varianten wie: „Kinder werden durch das erzogen, was der Erwachsene ist, nicht durch sein Gerede.“ Status der Primärquelle: Unklar. Das Zitat ist in Sekundärquellen und Zitatsammlungen weit verbreitet, eine eindeutige Zitierung in Jungs Gecollectte Werken findet jedoch selten überzeugend statt. Fazit: Die Zuschreibung an Jung ist weit verbreitet und plausibel, allerdings wird nicht durchgängig eine stichhaltige, überprüfbare Primärquelle zitiert. 🔎 Kontext und verwandte Ideen: Das Thema deckt sich mit Jungs Betonung von Integration und Authentizität: Wer man ist (Persona vs. Selbst), beeinflusst andere, insbesondere Kinder. Verwandte Aussage: Ralph Waldo Emerson wird oft zitiert (wenn auch nicht immer mit einer Primärquelle): „Was du bist, spricht so laut, dass ich nicht hören kann, was du sagst.“ Inhaltlich ist die Idee verwandt: Die Macht des Vorbilds ist größer als die der Worte. 🌍 Sprachliche Variant: Englisch (gängige Übersetzung): „Kinder werden durch das erzogen, was der Erwachsene ist, nicht durch das, was er sagt.“ Zusammenfassung: Bedeutung: Erziehung ist in erster Linie eine Funktion dessen, wer man ist und was man tut. Autor:Wahrscheinlich Carl Gustav Jung, aber keine eindeutigen Primärquellen. Verwendung: Nützlich als Leitprinzip in Erziehung, Bildung und Führung.
Der Traum ist ein Naturereignis, und es gibt keinen ersichtlichen Grund zur Annahme, dass er eine schlaue Erfindung sei, uns irrezuführen.
Foto von Faris Mohammed
Neues entsteht nicht durch den Intellekt, sondern durch den Spielinstinkt, der aus innerer Notwendigkeit agiert. Der kreative Geist spielt mit den Objekten, die er liebt.
Foto von Florian Klauer
Wo Macht ist, gibt es keine Liebe, wo Liebe ist, gibt keine Macht.
Foto von Annie Spratt
Deine Visionen werden nur klar werden, wenn du in dein eigenes Herz schaust. Wer ausserhalb schaut, träumt: wer im Innern schaut, erwacht.
Foto von Camilo Jimenez
Fürchte nicht das Chaos, denn im Chaos wird das Neue geboren.
Foto von Steve Johnson
Das Wort Glück würde seine Bedeutung verlieren, hätte es nicht seinen Widerpart in der Traurigkeit.
Foto von Marl Clevenger
Die Leute lieben deswegen Theaterstücke, Filme oder Prediger, die sie zu tränen rürhen weil sie dann ihre eigene Rührung geniessen.
Foto von Vlah Dumitru
Wer nach draußen schaut, träumt; wer hineinschaut, erwacht.
Foto von Roberto Nickson
Alle Kultur ist Erweiterung unseres Bewusstseins.
Foto von Hasseeb Jamil
Nicht wir haben Geheimnisse, die wirklichen Geheimnisse haben uns.
Foto von Sonika Agarwal
Es gibt sehr viel mehr Menschen, die Angst vor dem Unbewussten haben, als man erwarten würde.
Foto von Patrick Perkins
Die erdrückende Mehrzahl der Menschen ist gänzlich unfähig, sich indviduell in die Seele eines anderen zu versetzen.
Foto von Mariah Krafft
Wenn ein verkehrter Mann die rechten Mittel gebraucht, so wirkt das rechte Mittel verkehrt.
Foto von Rob Martin
Das Christentum gab eine bestimmte Richtung, unter Ausschließung aller anderen möglichen Richtungen, vor.
Foto von Cosmic Timetraveler
Wenn man vom Guten oder Bösen spricht, so ist es von dem was ein Mensch gut oder böse nennt.
Foto von Tom Barrett
Mein Weg ist nicht euer Weg, also kann ich euch nicht lehren. Der Weg ist in uns, aber nicht in Göttern, noch in Lehren, noch in Gesetzen. In uns ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Foto von Julian Hochgesang
Auch das glücklichste Leben ist nicht ohne ein gewisses Maß an Dunkelheit denkbar.
Foto vonBenjamin Balazs
Man ist ein psychischer Ablauf, den man nicht beherrscht.
Foto: Georgia Mashford. Bedeutung:Kernidee: Die Psyche ist ein Prozess bzw. ein dynamischer Ablauf, der nicht vollständig unter unserer bewussten Kontrolle steht. Implikationen: Es gibt Aspekte unseres Erlebens, die autonom ablaufen (insbesondere unbewusste Inhalte). Der Mensch ist weniger souverän über seine inneren Prozesse als er vielleicht glaubt. Selbstbeherrschung hat Grenzen; ein Teil der Psyche „zieht ihre eigenen Bahnen“.Herkunft und Urheber: Direktes Zitat? Keine verlässliche Quelle belegt, dass dieses Satzeswortlaut aus einem bekannten Werk von C. G. Jung stammt.Häufige Probleme bei Zitaten: Bibiliografisch verifizierbare Zitate werden gelegentlich fehlzitiert oder paraphrasiert weitergegeben. Manchmal handelt es sich um eine moderne Paraphrase oder eine Interpretation von Jung’s Ideen durch Dritte. Vermutete Zuordnung:Es gibt keine belastbare, bestätigte Quelle, die dieses konkrete Zitat Jung eindeutig zuweist. Es ist plausibel, dass der Satz eine Zusammenfassung einer psychologischen Sichtweise ist, die Jung zugeschrieben wird, oder dass es sich um eine verfälschte Attribution handelt. Jung und ähnliche Ideen (ohne direkten Zitat) Zentrale Jung-Ideen, die thematisch passen: Das Unbewusste beeinflusst unser Verhalten stark; viele Prozesse laufen außerhalb der bewussten Kontrolle. Der Weg zur Selbstverwirklichung (Individuation) bedeutet, sich der unbewussten Anteile bewusst zu werden. Die Psyche wird oft als ein offenes System verstanden, in dem bewusste Kontrolle Grenzen hat. Bekannte, echte Jung-Zitate, die ähnliche Themen aufgreifen (mit Vorbehalt gegenüber wörtlicher Genauigkeit): „Bis du das Unbewusste bewusst machst, wird es dein Leben bestimmen – und du wirst es dein Schicksal nennen.“ (gängig zitierte Form, Originalformulierung variiert) Hinweis: Die wörtliche deutsche Fassung variiert in Übersetzungen; der Sinn entspricht Jung’s Betonung der Unbewussten Einflussnahme.
Man kann leicht verstehen, warum Menschen dazu neigen, die Botschaft ihrer Träume zu ignorieren oder sogar abzulehnen. Das Bewusstsein widerstrebt von Natur aus allem Unbewussten und Unbekannten.
Foto : Carolyn Christine. Bedeutung: Die Kernidee ist, dass Träume Botschaften des Unbewussten enthalten und dass das Ego (das bewusste Selbst) diese Botschaften tendenziell ignoriert oder ablehnt. Konkret: Das Bewusstsein für das Unbewusste kann Spannungen erzeugen, da es unbekannte und potenziell bedrohliche Inhalte berührt. Jungianisch betrachtet fungiert der Traum oft als Kompensation: Der Trauminhalt versucht, das bewusste Gleichgewicht wiederherzustellen, indem er unbekannte oder verdrängte Aspekte ins Bewusstsein bringt. Zusammenfassend: Die Aussage betont die Spannung zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten sowie den Wert der Traumdeutung für die persönliche Entwicklung. Ursprung und Autor:Direkte Verifizierung:Dieses Zitat findet sich weder in Jungs Hauptwerken noch in Standardwerken (CW, Jungianisches Übt) als eindeutiges Jungianisches Zitat. Mögliche Erklärung: Der Satz scheint eher eine Paraphrase oder Zusammenfassung von Jungs Ideen über Träume und das Unbewusste zu sein als ein wörtliches Zitat aus seinem Werk. Schlussfolgerung: Er kann nicht eindeutig Carl Gustav Jung als Autor zugeschrieben werden. Es könnte sich um eine zeitgenössische Umformulierung handeln, die Jungianische Konzepte hervorhebt. Was Jung dazu schreibt (Kontextualisierung): Träume als Ausdruck des Unbewussten. Die kompensatorische Funktion von Träumen: Wenn das bewusste Leben einseitig wird, enthüllen Träume widersprüchliche oder verdrängte Inhalte. Die Notwendigkeit, Trauminhalte zu deuten, um Individuation zu erreichen. Für verlässliche Zitate können Sie nach folgenden Begriffen suchen: „Zwei Abhandlungen zur Analytischen Psychologie“ (Veröffentlichung der Traumtheorie). Passagen zu „Träumen“ und „Traumanalyse“ in den Gesammelten Werken. Themen wie Kompensation, Widersprüche zwischen Bewusstsein und Unbewusstem sowie die Rolle des Unbewussten in der psychischen Entwicklung. Jung argumentierte, dass Träume eine Botschaft des Unbewussten enthalten und dass das Bewusstsein oft dazu neigt, diesen Inhalt zu ignorieren; Träume dienen manchmal als Kompensation, um ein Gleichgewicht herzustellen.
Nichts hat psychologisch gesehen einen stärkeren Einfluss auf ihre Umgebung und besonders auf ihre Kinder als das ungelebte Leben der Eltern.
Foto von Sofatutor
Lernen Sie das Beste, wissen Sie das Beste – und dann vergessen Sie alles, wenn Sie zu den Patienten kommen.
Foto: National Cancer Institute. Bedeutung 🧩:Das Zitat drückt drei Kernpunkte aus:Gründlichkeit: Erwerben Sie die bestmögliche Ausbildung und theoretische Kenntnisse. Bescheidenheit: Theoretische Rahmen sind Werkzeuge, keine absoluten Wahrheiten. Präsenz: Im direkten Kontakt mit dem Patienten zählen Zuhören, Beobachten und das Eingehen auf die Einzigartigkeit des Menschen mehr als die starre Anwendung der Theorie. Kurz gesagt: Theorie als Kompass, nicht als Zwangsjacke. 🧭 Autor und Zuschreibung 🖋️:Jung (wahrscheinlich): Es gibt eine verwandte, viel zitierte Aussage, die Jung zugeschrieben wird und oft sinngemäß lautet: „Lerne deine Theorien so gut wie möglich, aber lege sie beiseite, wenn du das Wunder der lebendigen Seele berührst.“ Belegbarkeit: Diese Aussage wird selten durch eine genaue, überprüfbare Quelle (Abschnitt/Seite/Absatz) aus Jungs Gesammelten Werken belegt. In maßgeblichen Zitatensammlungen wird sie oft „zugeschrieben“.Kontextuelle Passung: Die Idee deckt sich weitgehend mit Jungs klinischem Ansatz: Das Individuum und seine gelebte Erfahrung haben Vorrang vor System und Doktrin. Die niederländische Version „…und dann vergessen Sie alles, wenn Sie bei den Patienten ankommen“ wirkt jedoch eher wie eine didaktische Paraphrase (insbesondere in der medizinischen/psychologischen Ausbildung) als ein direktes Zitat. Ursprung und Varianten 🔎:Wahrscheinlicher Ursprung: Psychotherapeutische und medizinische Ausbildungstraditionen, die Jung zitieren/paraphrasieren, um die Bedeutung der klinischen Präsenz zu betonen. Naheliegende, authentische Jung’sche Gedanken: Jung schreibt wiederholt, dass der Einzelfall und die lebendige Begegnung richtungsweisend sind und die Theorie ein Werkzeug darstellt. Dies ist konsequent, auch wenn die genaue Formulierung schwer nachzuvollziehen ist. Vergleichbare (nicht-Jungsche) Traditionen: William Osler (Medizin): Betonung des Lernens am Krankenbett und des individuellen Patienten. Carl Rogers (Psychotherapie): Erfahrung und personenzentrierter Ansatz statt Doktrin. Fazit 🎯: Dies ist vermutlich kein direktes Zitat von Jung, sondern eine treffende Paraphrase einer Idee, die gut zu Jungs Ansatz passt: Theorie beherrschen, aber in der Begegnung mit dem Patienten dessen gelebte Realität in den Vordergrund stellen.
Das Treffen zweier Persönlichkeiten ist wie der Kontakt zweier chemischer Substanzen: wenn es eine Reaktion gibt, werden beide transformiert.
Foto von Jack Castles
Exempla docent – Das Beispiel ist der beste Lehrmeister!
Foto von Daniel Schneemann
Die Anblick des Bösen zündet Böses in der Seele an. Das ist unvermeidlich.
Foto von Norbert Buduczki. Bedeutung: Das Zitat besagt, dass das „Sehen“ oder Betrachten des Bösen in anderen das entsprechende Böse in uns selbst aktiviert. Dies deckt sich mit Jungs Idee des „Schattens“: Was wir in anderen wahrnehmen, kann unsere eigenen verdrängten Tendenzen (Projektion, Kontamination, Normalisierung) mobilisieren. Implikation: Moralische und psychische Hygiene erfordert Selbstreflexion und das Setzen von Grenzen im Umgang mit destruktivem Verhalten/Bildern. Autor: Es wird häufig Carl Gustav Jung zugeschrieben, doch es gibt keine gesicherte, verifizierbare Primärquelle (keine eindeutige Stelle in den Gesammelten Werken mit dem Originaltext auf Deutsch oder Englisch). Schlussfolgerung: Wahrscheinlich kein wörtliches Jung-Zitat, sondern eher eine Paraphrase von Jungs Themen über Schatten und Projektion. Ursprung: Der spezifische niederländische Wortlaut („Der Anblick des Bösen entfacht das Böse in der Seele. Das ist unvermeidlich.“) kursiert hauptsächlich auf Zitatseiten ohne Quellenangabe. Es gibt keine bekannte, gut dokumentierte Originalveröffentlichung (Jahr/Werk/Seitenzahl). Mögliche Verwechslungsgefahr: Thematisch erinnert es an Nietzsches Warnung: „Wer kämpft gegen Untreue … / Wenn man sie lange aus der Ferne betrachtet …“, doch handelt es sich dabei um ein anderes, überprüfbares Zitat. Jung erörtert an vielen Stellen, dass die Konfrontation mit dem Bösen/dem Schatten das Böse in uns „konstellieren“ (aktivieren) kann, unter anderem in: Zwei Abhandlungen zur Analytischen Psychologie (CW 7), Aion: Untersuchungen zur Phänomenologie des Selbst (CW 9ii) und Das unentdeckte Selbst (CW 10). Diese Werke bilden die inhaltliche Grundlage, auch wenn der gesuchte Satz nicht wörtlich wiedergegeben ist.
Die wirklichen Geheimnisse kann man gar nicht verraten.
Foto von Sander Sammy
Dummheit, Sünde, Krankheit, Alter und Tod bilden nach wie vor die dunkle Folie, von der sich des Lebens heiterer Glanz abhebt.
Foto von Tom Barrett
Wenn man eigene unbewusste Tendenzen den anderen «ansieht», nennt man das eine Projektion.
Foto von Dhanashree – Chavan
Das Unbewusste ist gewissermaßen der Mutterboden, aus dem Bewusstsein wächst.
Foto: JR Korpa. Bedeutung🧠🌱:„Das Unbewusste als Mutterboden“ = Metapher: Das Unbewusste fungiert als fruchtbarer Boden, aus dem unser Bewusstsein, unsere Ideen, Impulse und Symbole hervorgehen. „In gewissem Sinne“ qualifiziert: Es handelt sich nicht um einen wörtlichen, sondern um einen funktionalen Vergleich – das Ego grenzt sich allmählich von diesem tieferen psychologischen Feld ab. Implikation für die Jungsche Psychologie: Wachstum/Individuation erfordert einen lebendigen Austausch zwischen Ego und Unbewusstem (Träume, Fantasien, Symbole); Verdrängung oder Bruch führt zur Einseitigkeit. Autor ✅:Carl Gustav Jung zugeschrieben. Die Formulierung passt nahtlos zu Jungs Standardbildern (Unbewusstes als „Muttergrund“, „Matrix“, „Quelle“). Herkunft/Quelle (Kontext und Varianten): Ursprünglich auf Deutsch formuliert nach dem Motto: „Das Unbewusste ist in gewissem Sinne der Mutterboden.“Jung verwendet diese Art von Metapher in mehreren Werken, darunter: Zwei Essays zur Analytischen Psychologie (KW 7), insbesondere in den Teilen über die Beziehung zwischen Ich und Unbewusstem. Die Archetypen und das kollektive Unbewusste (CW 9i), wo er das Unbewusste als „Matrix“ des Bewusstseins diskutiert. Über die Natur der Psyche (KW 8), in umfassenderen Überlegungen zur Quellfunktion des Unbewussten. Bitte beachten Sie: Übersetzungen (Niederländisch/Englisch) variieren in der Wortwahl („Mother Soil“, „Mother Soil“, „Matrix“, „Grond/Soil“). Der Satz kursiert oft als Paraphrase, die Jungsches Denken prägnant zum Ausdruck bringt. Warum „Mutterboden“ und nicht nur „Quelle“? 🌾: „Boden“ betont: Ernährung und Wachstum (das Unbewusste nährt das Bewusste). Kontinuität (Bewusstsein entsteht aus einem tieferen Bereich). Archetypische Farbgebung (schwingt mit dem „Große Mutter“-Motiv mit, ohne darauf reduziert zu werden). Praktische Erklärung 🛠️: In der Therapie und Selbsterkenntnis: Aufmerksamkeit für Traumbilder und spontane Fantasien als „Sprossen“ aus diesem Boden; Die Integration dieser fördert Individualisierung und Kreativität.
Wer zugleich seinen Schatten und sein Licht wahrnimmt, sieht sich von zwei Seiten, und damit kommt er in die Mitte.
Foto von Dewang Gupta
Persönliches Wachstum ist Zugewinn an Bewusstheit, Zugewinn an Verhaltens-Optionen, Zugewinn an Ich-Stärke, Zugewinn an Durchlässigkeit, letzten Endes ein Mysterium.
Foto von Motoki Tonn
Kindisch ist nicht nur, wer zu lange Kind bleibt, sondern auch wer sich von der Kindheit trennt und meint, dass das, was er nicht sieht, nicht mehr existiere.
Foto von Annie Spratt
Man sieht, was man am besten aus sich sehen kann.
Foto von Paige Cody
Die empfindung stellt fest, wat tatsächlich vorhanden ist. Das Denken ermöglicht uns zu erkkennen, was dasVorhandene bedeutet, das Gefühl, was es wert ist, uns die Intuition schliesslich weist auf die Möglichkeiten des Woher und Wohin, die im gegenwärtig Vorhandenen liegen.
Foto: Marin Tulard. Bedeutung:Empfindung: Bezeichnet die unmittelbare Erfahrung und Wahrnehmung der Realität. Sie betont das, was tatsächlich da ist, ohne Interpretation. Denken: Dieser Prozess hilft uns, die Bedeutung des gegenwärtigen Augenblicks zu verstehen. Er ermöglicht es uns, den Wert von Erfahrungen einzuschätzen. Fühlen: Dieser Aspekt bezieht sich auf die emotionale Bewertung von Erfahrungen. Er hilft uns, den Wert von Situationen und Erfahrungen zu verstehen. Intuition: Dies ist die Fähigkeit, Möglichkeiten und Richtungen ohne explizites Denken zu erkennen. Sie bietet Einblicke in das, was in der Zukunft geschehen könnte. Zusammenfassung: Dieses Sprichwort betont das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Denken, Gefühl und Intuition in unserem Verständnis der Realität und der Bedeutung des gegenwärtigen Augenblicks. Ursprung: Der genaue Ursprung dieses Sprichworts ist unklar, aber die darin diskutierten Konzepte sind eng mit der Psychologie von Carl Gustav Jung verbunden. Jung war ein Schweizer Psychiater und Psychoanalytiker, der die analytische Psychologie entwickelte. Er führte wichtige Konzepte wie Archetypen, das kollektive Unbewusste und die verschiedenen psychologischen Funktionen (wie Denken, Fühlen, Empfindung und Intuition) ein. Autor:Carl Gustav Jung (1875–1961): Eine einflussreiche Persönlichkeit der Psychologie. Bekannt für seine tiefgründigen Erkenntnisse über die menschliche Psyche und seine Betonung der Rolle des Unbewussten. Auch wenn das Zitat nicht von Jung selbst stammt, sind die darin behandelten Ideen und Themen stark von seinem Werk und seinen Ansichten über menschliche Erfahrung und psychologische Funktionen beeinflusst.
Alles, was uns an anderen missfällt, kann uns zu Selbsterkenntnis führen.
Foto:Anthony Tran. Bedeutung:Kernidee: Das Sprichwort legt nahe, dass die Irritationen, die wir im Umgang mit anderen empfinden, oft unsere eigenen inneren Konflikte oder Charaktereigenschaften widerspiegeln. Selbstreflexion: Es betont die Wichtigkeit von Selbsterkenntnis und Selbstreflexion. Indem wir betrachten, was uns irritiert, können wir Einblicke in unsere Persönlichkeit und unser Verhalten gewinnen. Psychologischer Aspekt: Diese Idee steht in Verbindung mit dem psychologischen Konzept der Projektion, bei der Menschen ihre eigenen unerwünschten Eigenschaften auf andere projizieren. Ursprung:Psychologie: Das Sprichwort ist von psychologischen Theorien inspiriert, die den Zusammenhang zwischen Selbstbild und Fremdwahrnehmung untersuchen. Carl Gustav Jung: Der Autor, Carl Gustav Jung, war ein Schweizer Psychiater und Psychoanalytiker, der die analytische Psychologie entwickelte. Er betonte die Bedeutung des Unbewussten und des Schattens (der unerwünschten Persönlichkeitsanteile). Autor:Carl Gustav Jung. Leben: Geboren am 26. Juli 1875 in der Schweiz und gestorben am 6. Juni 1961. Beiträge: Entwicklung von Konzepten wie Archetypen, dem kollektiven Unbewussten und dem Schatten. Die Bedeutung von Träumen und Symbolen für die psychische Entwicklung. Einfluss: Jungs Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf Psychologie, Kunst, Religion und Philosophie. Zusammenfassung: Dieses Sprichwort erinnert uns daran, dass unsere Irritationen oft mehr über uns selbst als über andere aussagen. Es regt zur Selbstreflexion und zum Wachstum des Selbstverständnisses an. 🌱
Jede Form von Sucht ist schlecht, egal ob das Rauschmittel Alkohol oder Morphin oder Idealismus ist.
Foto: Kulli Kittus. Bedeutung: Das Wesen der Sucht: Dieses Zitat betont, dass alle Formen der Sucht schädlich sind, unabhängig von der Substanz oder Ideologie. Dies schließt sowohl körperlich abhängig machende Substanzen (wie Alkohol und Morphin) als auch psychische oder emotionale Abhängigkeiten (wie Idealismus) ein. Warnung: Es ist eine Warnung, dass Sucht nicht auf Substanzen beschränkt ist, sondern auch aus Ideen und Überzeugungen entstehen kann, die unser Verhalten und unsere Denkprozesse beeinflussen. Ursprung: Dieses Zitat wird oft Carl Gustav Jung zugeschrieben, einem einflussreichen Schweizer Psychiater und Psychoanalytiker. Kontext: Jung interessierte sich für die menschliche Psyche und die Auswirkungen von Sucht auf den Einzelnen und die Gesellschaft. Er befasste sich mit den psychologischen Aspekten der Sucht, wodurch dieses Zitat für sein Werk relevant ist. Autor:Carl Gustav Jung (1875–1961). Beiträge: Jung ist bekannt für seine Theorien über das Unbewusste, Archetypen und die kollektive Psyche. Wirkung: Sein Werk hat die Psychologie nachhaltig geprägt, und er war einer der Begründer der analytischen Psychologie. Fazit: Allgemeine Lehre: Das Sprichwort erinnert uns daran, wie wichtig es ist, sich bewusst zu machen, was uns bindet – sowohl in Bezug auf materielle Ressourcen als auch auf unsere Überzeugungen und Ideale. Reflexion: Es regt uns zur Selbstreflexion und zu einer kritischen Betrachtung dessen an, was wir in unserem Lebensstil und unseren Überzeugungen als „normal“ betrachten.
Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.
Foto: Valentin Salja.Bedeutung:Nachdenken ist anstrengend: Dieser Teil des Sprichworts deutet darauf hin, dass tiefgründiges Nachdenken und Reflektieren oft schwierig und herausfordernd ist. Es erfordert Anstrengung und kann mitunter unangenehm sein. Warum urteilen die meisten Menschen?: Viele Menschen fällen vorschnelle Urteile oder ziehen voreilige Schlüsse, ohne sich Zeit zum Nachdenken zu nehmen. Dies kann zu oberflächlichen oder unberechtigten Urteilen führen. Ursprung:Autor: Dieses Zitat wird oft dem Psychologen Carl Jung zugeschrieben, es gibt jedoch keinen eindeutigen Beweis dafür, dass er diese Worte tatsächlich verwendet hat. Kontext: Das Sprichwort spiegelt eine Erkenntnis über menschliches Verhalten und Psychologie wider, die mit Jungs Arbeit über die Tiefen der menschlichen Psyche und die Notwendigkeit der Selbstreflexion übereinstimmt. Relevanz:Psychologie: Das Sprichwort betont die Notwendigkeit kritischen Denkens und die Bedeutung der Reflexion für das Verständnis von uns selbst und anderen. Gesellschaft: In einer Zeit, in der vorschnelle Urteile weit verbreitet sind, ist es ein Aufruf, tiefer nachzudenken, bevor man Schlüsse zieht. Fazit: Dieses Sprichwort lädt zur Selbstreflexion ein und ermutigt die Menschen, sich Zeit zum Nachdenken zu nehmen, bevor sie urteilen. Es erinnert uns daran, dass Denken eine wertvolle, aber manchmal schwierige Aufgabe ist.
In jedem Chaos ist ein Kosmos, in jeder Unordnung, eine geheime Ordnung.
Foto von WikiImages
Freude an den kleinsten Dingen kommt erst dann auf, wenn du den Tod akzeptiert hast. Wenn du aber gierig nach allem Ausschau hältst, was du noch leben könntest, dann ist nichts groß genug für dein Vergnügen, und die kleinsten Dinge, die dich weiterhin umgeben, sind keine Freude mehr. Deshalb betrachte ich den Tod, denn er lehrt mich zu leben…
Foto: Roberto Lee Cortes
Was haben Sie als Kind getan, das die Stunden wie Minuten vergehen ließ? Darin liegt der Schlüssel für Ihr irdisches Streben.
Foto: Владимир Берзин
Die größte Last, die ein Kind zu tragen hat, ist das ungelebte Leben der Eltern.
Bild: handan Bagh – AI
Soweit wir es erkennen können, besteht der einzige Zweck der menschlichen Existenz darin, ein Licht in der Dunkelheit des bloßen Seins zu entzünden.
Foto: Erika Fletcher
Solange Sie das Unbewusste nicht bewusst machen, wird es Ihr Leben lenken und Sie werden es Schicksal nennen.
Foto: pinterest
Ich bin nicht das, was mir passiert ist, ich bin das, was ich werden will.
Bild: Peter van Geest – AI
Was wir widerstehen, bleibt bestehen.
Foto: Daniel Reche
Wo deine Angst ist, da ist auch deine Aufgabe.
Foto: thankyoufor
Das Wissen um die eigene Dunkelheit ist die beste Methode, um mit der Dunkelheit anderer Menschen umzugehen.
Foto: Jez Timms
Wir können nichts ändern, solange wir es nicht akzeptieren. Verurteilung befreit nicht, sie unterdrückt.
Foto: Marcos-Paulo-Prado
Sie begegnen Ihrem Schicksal auf dem Weg, den Sie einschlagen, um ihm zu entgehen.
Foto: Jerzy
Die Welt wird dich fragen, wer du bist, und wenn du es nicht weißt, wird die Welt es dir sagen.
Bild: unbekannt. Bedeutung: Dies ist introspektiv und warnend: Wenn Sie nicht wissen, wer Sie sind, lassen Sie andere – die Gesellschaft, Kultur, Familie oder Medien – für Sie bestimmen, wer Sie „sein sollten”. Selbsterkenntnis ist daher unerlässlich, um authentisch zu leben, anstatt von äußeren Einflüssen gelebt zu werden. Herkunft: Der Ausspruch kursiert seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in spirituellen und psychologischen Kontexten und wird vor allem durch populäre Zitatensammlungen mit Jung in Verbindung gebracht.
Wer seinen Schatten und sein Licht zugleich wahrnimmt, sieht sich selbst von zwei Seiten, und das stellt ihn in die Mitte.
Bild: Peter van Geest AI. Bedeutung 🌗➡️⚖️:Schatten + Licht: Jung spricht vom „Schatten“ als den unerwünschten oder unbewussten Aspekten der Persönlichkeit und vom „Licht“ als den bewussten, erwünschten Eigenschaften. Sich selbst „von beiden Seiten“ sehen: Wahre Selbsterkenntnis entsteht, wenn man beide Perspektiven betrachtet, anstatt sich ausschließlich mit dem positiven Selbstbild zu identifizieren. „In der Mitte“ sein: Dies bezieht sich auf die Zentrierung um das Selbst (Jungs Begriff für die Gesamtheit der Psyche), ein Gleichgewicht zwischen Gegensätzen. Die Mitte ist kein Kompromiss, sondern eine integrierte Ganzheit. Praktisch: Schattenarbeit (ehrliche Selbstreflexion, Erkennen von Projektionen, Arbeit mit Träumen/Schreibaufgaben/Therapie) unterstützt diese Integration. Autor ✅:Carl Gustav Jung (1875–1961) ist der wahrscheinliche Autor. Die Aussage ist thematisch zu 100 % jungianisch (Schatten, Licht, Mitte/Zentrum, Integration der Gegensätze). Bitte beachten Sie: Der genaue Satz wird oft zitiert, Primärquellen mit Kapitel-/Absatzangabe sind jedoch selten eindeutig. Ursprung/Quelle 🔎: Häufig zitierte deutsche Version: „Wir freuen uns darauf, unser eigenes Finsternis zu sehen und im Licht zu sein, sehen, ob wir es wiedersehen können, und wir werden dort in der Mitte sein.“Quellenstatus: Weit verbreitet (Anthologien, Zitatensammlungen, Websites). Eine klare, nachweisbare Einordnung mit Band/Seite in Jungs Gesammelten Werken (GW/GW) wird selten überzeugend angegeben. Inhaltlich entspricht der Text folgenden Werken: Zwei Abhandlungen zur Analytischen Psychologie (GW 7; „Über die Beziehungen zwischen dem Ich und dem Unbewussten“): Integration von Schatten und Unbewusstem. Aion (GW 9ii): „Coincidentia oppositorum“ (Vereinigung der Gegensätze) und die Zentrierung um das Selbst. Schlussfolgerung: Höchstwahrscheinlich von Jung, aber vermutlich eine Paraphrase/stilisierte Zusammenfassung von Passagen über den Schatten und die „Mitte“. Kontext: Bei Jung 🧠: Kernmotiv: Die Ganzwerdung (Individuation) erfordert die Auseinandersetzung mit Schatten und Licht, wodurch das Ego nicht länger einseitig ist, sondern sich auf das Selbst als Zentrum ausrichtet. „Mitte“: Jung verwendet häufig „Mitte/Zentrum“, um das psychische Gleichgewicht/das Selbst zu bezeichnen.
Wenn Sie Ihre eigenen unbewussten Neigungen in anderen „sehen“, wird dies als Projektion bezeichnet.
Bild- Peter van Geest AI. Bedeutung 🔎: Das Zitat beschreibt den psychologischen Mechanismus der „Projektion“: Man schreibt (oft unbewusst) die eigenen Neigungen, Wünsche, Ängste oder Schwächen anderen zu. Funktion: Abwehrmechanismus zur Reduzierung innerer Spannungen oder zum Schutz des Selbstbildes. Beispiele: Eifersucht → Verdacht auf Illoyalität oder Neid bei anderen. Perfektionismus → Beurteilung anderer als „schlampig“ oder „unprofessionell“. Es gibt auch positive Projektion: Man idealisiert Eigenschaften in anderen, die man sich selbst (noch) nicht eingesteht. 🧭 Ursprung: Psychoanalyse (Anfang des 20. Jahrhunderts). Sigmund Freud führte die Projektion als Mechanismus ein und beschrieb sie, unter anderem in seiner Analyse der Paranoia (Fall Schreber, 1911) und in späteren Texten. Anna Freud systematisierte die Projektion als einen der Abwehrmechanismen (Das Ich und die Abwehrmechanismen, 1936). Carl Gustav Jung entwickelte die Idee im Kontext des „Schattens“ (z. B. in Aion, 1951): Was man an sich selbst ablehnt, sieht man oft in anderen. Melanie Klein (1946) und später W. R. Bion erweiterten sie mit der „projektiven Identifizierung“ (verwandt, aber nicht identisch). Etymologie: über das Französische/Englische „projection“ vom lateinischen „proicere“ („vorwärts werfen“). ✍️ Autor dieses Zitats: Diese englische Formulierung ist kein nachweisbares, festes Zitat eines einzelnen Autors; es handelt sich vielmehr um eine gängige (paraphrasierte) Definition von „Projektion“. Sie wird online mitunter Carl Jung zugeschrieben, doch findet sich diese genaue Formulierung nicht in seinen gesammelten Werken.Daher ist sie als zusammenfassende Beschreibung und nicht als wörtliches Zitat von Jung oder Freud zu verstehen.
Dummheit, Sünde, Krankheit, Alter und Tod bilden nach wie vor die dunkle Folie, von der sich des Lebens heiterer Glanz abhebt.
Bild: Peter van Geest AI. 🧠 Bedeutung: Es fasst die unvermeidlichen „dunklen“ Konstanten der menschlichen Existenz zusammen (Irrtum, moralisches Versagen, Leid, Niedergang, Sterblichkeit). „Dunkle Folie“ (wie in Schmuck/Kunst) = kontrastierender Hintergrund: Gerade durch die Dunkelheit erlebt man die hellen, freudvollen Aspekte des Lebens umso intensiver. Jungsches Konzept: Spannung der Gegensätze und „Schatten“; die Anerkennung der Dunkelheit vertieft die Sinnfindung und die Brillanz des Lebens. 🧾 Ursprung:Werk: C. G. Jung, Aion: Beiträge zur Symbolik des Selbst. Reihe: Gesammelte Werke (GW) 9/2. Ausgabe/Seite: Walter Verlag, Sonderausgabe 1995, S. 282 (ISBN 3-530-40085-8). Hinweis: Die Seitenzahlen können je nach Ausgabe variieren; die Angabe der §-Nummer ist empfehlenswert. Englische Parallelausgabe: Gesammelte Werke (CW) 9ii, übers. R. F. C. Hull (Princeton UP). Der Satz erscheint dort in sinngemäßer Form. ✍️ Autor:Carl Gustav Jung (1875–1961) 🇨🇭 Schweizer Psychiater, Begründer der analytischen Psychologie; Schlüsselbegriffe: Archetypen, kollektives Unbewusstes, Schatten, Individuation.
Die Begegnung von zwei Persönlichkeiten ist wie der Kontakt von zwei chemischen Substanzen: Wenn es eine Reaktion gibt, werden beide verändert.
Bild: Peter van Geest AI. 🧠 Bedeutung:Chemische Metapher ⚗️: So wie zwei Substanzen bei Kontakt reagieren und sich beide verändern, beeinflussen sich auch zwei Menschen gegenseitig, wenn eine echte „Chemie“ besteht. Gegenseitigkeit 🔁: Veränderung ist nicht einseitig; beide erleben eine Verschiebung – in ihrer Perspektive, ihren Gefühlen, Überzeugungen oder ihrem Verhalten. Bedingung: „Wenn eine Reaktion stattfindet“ ✅: Nicht jede Begegnung ist transformativ; Veränderung findet nur statt, wenn echte Interaktion, Resonanz oder Spannung entsteht. Neutral/ambivalent ⚖️: Die Transformation kann positiv (Wachstum, Erkenntnis) oder herausfordernd (Konflikt, Konfrontation) sein – ist aber immer prägend. 🧩 Ursprung: Zugeschrieben an: C.G. Jung, Ursprung 🗂️: Oft verbunden mit „Der Mensch auf der Suche nach seiner Seele“ (1933) oder Essays im jungianischen Kontext. Eine exakte Quellenangabe ist in der Literatur und in Online-Zitaten oft nicht eindeutig; sie ist ein zentraler Gedanke Jungs, der sein Denken über Beziehung, Übertragung/Gegenübertragung und alchemistische Symbolik zusammenfasst. Orientalisch/Germanisch 🇩🇪: Im Deutschen wird es oft so paraphrasiert: „Die Begegnung zweier Personen ist wie der Kontakt zweier chemischer Substanzen: Wenn eine Reaktion stattfindet, verändern sich beide.“ (Praktischer Hinweis: Obwohl die Zuschreibung an Jung weithin akzeptiert ist, lässt sich eine genaue Seitenangabe in seinen Hauptwerken schwer verifizieren; das Zitat sollte daher eher als authentische Zusammenfassung seines Denkens denn als Satz mit einer festen Quellenangabe betrachtet werden.) 👤 Über den Autor:Carl Gustav Jung: Schweizer Psychiater, Begründer der analytischen Psychologie. Schlüsselideen: Kollektives Unbewusstes, Archetypen, der Weg der Individuation, Synchronizität, Symbolik und Alchemie als psychologische Sprache. 🧭 Anwendung und Kontext: Psychotherapie 🛋️: Bezeichnet die wechselseitige Beeinflussung zwischen Therapeut und Klient (Übertragung/Gegenübertragung), in der beide lernen und sich verändern. Beziehungen ❤️: In Freundschaft, Liebe oder Zusammenarbeit verändern Menschen einander durch authentische Begegnungen, nicht durch oberflächlichen Kontakt. Team/Organisation 🤝: Kreative Spannung oder „Chemie“ kann Kulturen und Individuen nachhaltig prägen. 🔎 Nuancen und Missverständnisse: Nicht jeder Kontakt führt zu Veränderung: Transformation geschieht nur durch echtes Engagement, Konflikt, Resonanz oder Verletzlichkeit. Keine romantische Exklusivität: Dies gilt gleichermaßen für professionelle oder konfliktbehaftete Interaktionen. Keine „Machtmetapher“: Sie betont Gegenseitigkeit, nicht Dominanz oder einseitigen Einfluss. 📚 Kurze Quellenangaben: C.G. Jung – Der Mensch auf der Suche nach seiner Seele (1933) [häufig zitierte Quellenangabe]. Jungs Essays über Übertragung und Alchemie für den konzeptionellen Kontext.
Door Pieter
Mensenmens, zoon, echtgenoot, vader, opa.
Spiritueel, echter niet religieus.
Ik hou van golf, wandelen, lezen en de natuur in veel opzichten.
Onderzoeker, nieuwsgierig, geen fan van de mainstream media (MSM).